Es gibt ja Presserzeugnisse, in denen wird unter obiger Überschrift dem Rezepienten gern etwas Schlechtes als Positives verkauft. Preiserhöhungen beispielsweise werden begründet mit noch tiefergehender Recherche und nicht zu übertreffender Bezogenheit auf die jeweilige Region (gern bei sinkender Zahl der Redakteure) . Es wird da und dort auch ein exklusiver Plus-Bereich eingeführt, bei dem man für Dinge zahlen muss, die es vordem kostenlos zu lesen gab. Hinter jedem Chefredakteur steckt meistens ja auch ein Verleger und der ist in der Regel eher Kaufmann als Journalist. Pressefreiheit hin, Ausgaben her.
Nicht so in diesem Blog.
Faktisch seit dem Bestehen wurde überlegt, wie man Schmidtdirekt noch attraktiver machen kann. Heute wird das Angebot um einen kleinen, gediegenen Feuilletonteil ergänzt, dem kein Thema zu abseitig ist, wie dessen Leser bereits erfahren konnten – derlimonadenmacher.
Zäh wurde zwischen Vertretern beider Titel verhandelt. „Leichtes Feuilleton verträgt sich nicht mit der Politik, bei der dicke Bretter gebohrt werden müssen“, sagten die einen Gegner. „Die dröge Politik zieht uns hinab“, wollten die anderen Gegner sich am schlechten Ruf des Politischen schadlos halten. Doch die Spitzen beider Seiten hatten von Anbeginn der Gespräche den unabdingbaren Willen zur Kooperation. Ein Zusammengehen war nur eine Frage der Zeit. Alle Miesepetrigkeiten wurden beiseite gewischt im Interesse der Leser und des Umweltschutzes. Immerhin frisst jeder unnötige Klick im Internet Strom. Und gemessen am Zuspruch der Leser von Schmidtdirekt und derlimonadenmacher kann man prophezeien, das hätte sich geläppert. Synergien also wohin das Auge blickt.
Ab sofort sind beide nur einen Klick voneinander entfernt. Konfetti!!!!