Fragen

DD, MdB, Linke, hat einer humanistischen Eingebung folgend, einen jungen Afrikaner von Italien über die Schweiz nach Deutschland gebracht. Eine Halbweise, habe er, wie der Parlamentarier behauptet, zu seinem Vater gebracht. Im Kofferraum seines Autos. Man könnte das Menschenschmuggel nennen. Das provoziert Fragen.
Hätte DD es nicht bei dankbaren Blicken der Männer in aller Stille bewenden lassen sollen?

Musste er unbedingt um Publicity heischen?
Musste er hinausposaunen, schaut her, ich bin ein Guter, ich habe Schicksal gespielt und zwei Menschen glücklich gemacht?
Er wird im Nachgang sicherlich darauf verweisen, so die Debatte über den Umgang mit Migranten befeuern zu wollen. Doch, verträgt dieses emotional und moralisch aufgeladene Thema derartige Husarenritte?
Wird DD für den Unterhalt des Mannes aufkommen, wird er eine Bürgschaft übernehmen, so, wie es jeder Einladende tun muss, der Freunde oder Verwandte aus Staaten nach Deutschland holt, mit denen keine einschlägigen Verträge geschlossen wurden.
Kann sich DD daran erinnern, dass Flüchtlingshelfer wegen der nicht absehbaren Kosten für derartige Patenschaften im Grunde erfolglos geworben haben?
Wie wird die Strafe aussehen, die DD für den Gesetzesverstoß zu erwarten hat?
Reicht der Hinweis, der Gesetzgeber habe ja nicht aus Geldgier gehandelt, dass er im Falle eines Prozesses mildernde Umstände für sich beanspruchen darf.
Wäre es strafverschärfend, wenn DD, um auf Nummer sicher zu gehen, an der Deutsch-Schweizer Grenze seinen Diplomaten-Pass gezückt hat.

Hinterlasse einen Kommentar